Wolfgang Schubert, geboren 1936 in Berlin und aufgewachsen im Nachkriegsberlin.  Vater:  Schriftsteller, schrieb Wild- West- Romane. Mutter betrieb in Berlin- Kreuzberg eine Leihbücherei.

 

Gebrauchswerbelehre im HO- Warenhaus am Alex. Danach erste Veröffntlichungen im Bauernverlag .Humorzeichnungen im „Bauernecho“. Zwischenzeitlich Abendstudium an der Kunsthochschule Berlin- Weißensee.

 

Von 1960 bis kurz nach der Wende Stammzeichner der Jugendzeitung „Junge Welt“. Nach über 30 Jahren und nach der "Wende",dann das AUS. 

Bestehender .Vertrag von den neuen Westbesitzern gebrochen. Ausstehende Honorare nicht gezahlt


 

Mitarbeiter von Sportecho, Wochenpost, Berliner Zeitung, NBI, Für Dich, FF-Dabei, KFT(Autozeitung),DEWAG (Deutsche Werbeagentur), Staatliche Versicherung.

Aber auch Institutionen wie die DEWAG (Deutsche Werbeagentur) sie vergab den Auftrag den bekannten "Minol Pirol" neu zu gestalten.

Mit der „Wende“ gingen dann dort auch die Lampen aus. Was dann noch blieb, waren ein paar Buchillustrationen für den Autor Lothar Kusche:“die Widervereinigten Kartoffelpuffer“, “Ostsalat mit Westdressing“ und „DasStaubuch“. Gemeinsam mit Werbefachmann Fred Gleichmann „Wenn’s um Geld geht-Spartasse“.

 

Fazit: Der Aufschwung Ost ging mit rasender Geschwindigkeit an seiner Haustür vorbei.

 

Auf die Karikatur blickt jeder Leser einer Zeitung beim durchblättern, deshalb ist die Verantwortung auch groß. Diesem Motto blieb er auch nach der Wende treu. Wolfgang Schubert ist ein Beobachter und Sammler.  

Thomas Möller